
Der Jenischpark mit der Villa Jenisch Haus und seinen Ausstellungsräumen im Jenisch Haus,
im Barlach Haus und im Bargheer Museum ist zum einen ein Ort, an dem Sie Kunst betrachten können. Zum anderen ist der Park selbst ein Motiv, durch das Sie wandeln können. Denn der
Jenischpark in ist einer jener Orte, die selbst zu einem Gesamtbild werden und ein Ort mit vielen malerischen An- und Aussichten. In diesem Park können Sie vom Jenisch Haus über die große Wiese
hinab zur Elbe blicken. Dabei bilden die Baumgruppen, links und rechts einen Rahmen, für eine Blickführung, die Sie über den Elbhang hinab zum Fluss leitet. Diese Blickführung erscheint wie
sorgfältig komponiert. Und dieser Eindruck, einer malerisch komponierten Landschaft, eines begehbaren Bildes, ist nicht zufällig, denn im frühen 19. Jahrhundert nahmen die Gestalter englischer
Landschaftsgärten ihre Erfahrungen, die sie mit der Landschaftsmalerei gewonnen hatten, wieder auf. Hierzu gehörte auch die Bildkomposition, in der die Blickführung und die Anordnung der Elemente
eine bedeutende Rolle zukommt. Auch wenn alles komponiert ist, alte Bäume nicht zufällig eine Position besetzen, so wirkt ihr Platz nicht gewollt. Und inmitten dieser Landschaft, leicht erhöht im
Bereich der Museen und zur Elbe und zur Elbchaussee abfallend, können Besucher neben der Kunst in den Ausstellungen auch die wechselnden Lichtverhältnisse erleben. So erscheint der Jenischpark in
unterschiedlichen Stimmungen, mit seinen offenen Flächen, den Wegen als Führungslinien und den Baumgruppen als Elementen.
Diese Elemente können Sie malen und Zeichnen. Ein großer Überblick, alte Bäume oder das Jenisch Haus und auch Details wie alte Baumstämme, Rinde oder kleine Ausschnitte der Natur bieten sich zur
künstlerischen Verarbeitung an.
Im Jenischpark können sie an Tagen jeden Wetters sich der Kunst widmen, beispielsweise im Mal- und Zeichenkurs am Dienstagabend im Atelier des Bargheer Museums.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
